BDÜ-Seminar „Alternative Energiequellen: Sonne und Wind“

von | 17. Oktober 2017 | Koffie?, Weiterbildung

Foto: Peter Oehmen

Für gute technische Übersetzungen ist solides Fachwissen unentbehrlich. Und Fachwissen muss, wie Sie wissen, laufend erweitert und auf den neusten Stand gebracht werden. Außerdem gehört es zu einer seriösen, erfolgreichen Berufspraxis, ständig dazuzulernen. Wir als Übersetzer müssen einfach wissen, wie die Dinge funktionieren, die wir übersetzen.

Unsere Spezialisierung

Für mich als Übersetzer für nachhaltige Technologien kam das vom BDÜ (Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e. V.) organisierte Seminar an der Universität Hildesheim darum genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn mit der Gründung unserer Partnerschaftsgesellschaft „Oehmen & Reitsma“ hatten wir beschlossen, uns verstärkt auf den Markt für erneuerbare Energiesysteme zu konzentrieren. Und so war der Beschluss schnell gefasst und ich bin mit meinem Koffer für drei Tage nach Hildesheim gereist.

Grundlagenwissen

Mitarbeiter des Instituts für Technik und des Instituts für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation der Universität Hildesheim vermittelten etwa 30 Übersetzerinnen und Übersetzern aus ganz Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern ihr Fachwissen zum Thema „Alternative Energiequellen: Sonne und Wind“. Behandelt wurden die Grundlagen von Wind- und Sonnenenergie, die technischen Grundprinzipien und Bauformen verschiedener Windkraftanlagen, Grundlagen und Aufbau von Photovoltaik- (Sonnenstrom) und Solarthermie- (Sonnenwärme-) Anlagen. Am letzten Tag konnten wir als Kursteilnehmer in einem Praxisteil selbst Messungen und Berechnungen an Miniatur-Versuchsanlagen durchführen.

Terminologie

Bei den Seminarinhalten spielten die Fachsprache und die Terminologie natürlich eine wichtige Rolle. Die Terminologie wurde von Mitarbeitern des Instituts für Übersetzungswissenschaften in den Sprachen Spanisch, Französisch und Englisch aufgearbeitet. Obwohl die Sprache Niederländisch oder eine Aufarbeitung der niederländischen Terminologie hier nicht angeboten wurde, hat das Seminar den Anspruch, fundiertes Fachwissen zu vermitteln, für mich gut erfüllt.

Schön war es auch, neue Kolleginnen und Kollegen kennen zu lernen. Die Veranstaltung war für mich auch in dieser Hinsicht ein Erfolg. Es wurden interessante Gespräche geführt, Visitenkarten wurden getauscht, Netzwerke wurden erweitert. Aufgrund der attraktiven Kombination aus relevanten Fachinhalten und Netzwerkmöglichkeiten kann ich mir sehr gut vorstellen, dass ich bei einem Seminar in Hildesheim, vielleicht zum Thema „alternative Antriebe“, in Zukunft wieder dabei bin.

Jan Reitsma

Jan Reitsma

Ich bin gebürtiger Niederländer und absolvierte ein FH-Studium Umwelttechnik und bin Übersetzer für Deutsch und Niederländisch. Mit hochwertigen Texten und (technischen) Übersetzungen helfe ich Organisationen und Firmen dabei, Ihre nachhaltigen Ziele zu erreichen. Ich lebe und arbeite in der Nähe von Potsdam.